Die englischen Monatsnamen gehören zu den ersten Wortschatzbausteinen, die im Schulalltag schnell praktisch werden: beim Geburtsdatum, im Kalender, bei Ferien oder kleinen Schreibaufgaben. Gerade in der Grundschule lohnt es sich, sie nicht nur als Liste zu lernen, sondern mit Reihenfolge, Aussprache und Datumsangaben zu verknüpfen. In diesem Überblick zeige ich die zwölf Monate in der richtigen Reihenfolge, gebe einfache Aussprachehilfen und erkläre, wie man sie im Satz korrekt verwendet.
Die zwölf englischen Monatsnamen lassen sich mit wenigen Regeln sicher lernen
- Es gibt zwölf Monate, von January bis December.
- Monatsnamen werden im Englischen immer großgeschrieben.
- Die gängigen Kurzformen sind meist dreibuchstabig, zum Beispiel Jan. oder Feb.
- Mit Monatsnamen steht im Satz meist in, zum Beispiel in May oder in December.
- February ist der Sonderfall mit 28 Tagen, im Schaltjahr mit 29 Tagen.
- Im britischen Englisch steht beim Datum oft der Tag vor dem Monat, im amerikanischen Englisch oft umgekehrt.

Die zwölf Monate im Überblick
Am einfachsten lernt man die Monate, wenn man sie nicht isoliert, sondern als festen Jahreslauf betrachtet. Ich arbeite dabei gern mit der Reihenfolge von January bis December, weil Kinder so nicht nur einzelne Wörter sammeln, sondern ein klares Muster im Kopf behalten.
| English | Deutsch | Tage | Kurzform |
|---|---|---|---|
| January | Januar | 31 | Jan. |
| February | Februar | 28/29 | Feb. |
| March | März | 31 | Mar. |
| April | April | 30 | Apr. |
| May | Mai | 31 | May |
| June | Juni | 30 | Jun. |
| July | Juli | 31 | Jul. |
| August | August | 31 | Aug. |
| September | September | 30 | Sep. / Sept. |
| October | Oktober | 31 | Oct. |
| November | November | 30 | Nov. |
| December | Dezember | 31 | Dec. |
Für das Lernen hilft außerdem eine einfache Gruppierung nach Jahreszeiten: January bis March liegen im Winter, April bis June im Frühling, July bis September im Sommer und October bis December im Herbst. In Deutschland ist diese Einordnung meist besonders eingängig, weil sie an den eigenen Kalender anschließt.
February bleibt dabei der Sonderfall: 28 Tage im Normaljahr, 29 Tage im Schaltjahr. Genau dieser Monat ist im Kalender am ehesten ein kleiner Merkpfeiler, weil er sich von den übrigen Monaten abhebt.
Wichtig ist nur der kleine Zusatz für internationale Beispiele: Auf der Südhalbkugel sind die Jahreszeiten umgekehrt. Für den Schulalltag hierzulande reicht aber meist die nordhemisphärische Sicht.
Die Reihenfolge sitzt damit schon einmal, aber gesprochen werden die Wörter erst dann wirklich sicher, wenn die Aussprache stimmt.
So klingen die Monatsnamen natürlicher
Die Schreibweise ist oft schneller gelernt als die Aussprache. Genau deshalb setze ich im Unterricht nicht nur auf Lesen, sondern auf langsames Nachsprechen, Wiederholung und kurze Beispielsätze.
- January klingt für deutsche Ohren ungefähr wie „Dschänjueri“.
- February ist die klassische Stolperfalle. Hier werden in der Alltagssprache oft Silben verschluckt.
- August, November und December sollte man langsam in Silben sprechen, damit die englische Form sitzt.
- May, June und July sind kurz, sollten aber trotzdem im Satz geübt werden.
Ich lasse Kinder diese Wörter am liebsten in echten Sätzen sprechen, etwa „My birthday is in July“ oder „We go on holiday in August.“ So bleibt nicht nur das Wort hängen, sondern gleich sein Gebrauch.
Wer die Aussprache mitsprechen kann, hat den wichtigsten Schritt geschafft. Danach lohnt sich der Blick auf Großschreibung, Abkürzungen und Datumsangaben.
Großschreibung, Abkürzungen und Datumsangaben
Monatsnamen sind im Englischen Eigennamen und werden deshalb immer großgeschrieben. Das klingt simpel, ist im Heft oder in Klassenarbeiten aber einer der häufigsten Fehler: in May ist richtig, in may nicht.
| Regel | Richtig | Hinweis |
|---|---|---|
| Großschreibung | in October | Monate sind Eigennamen. |
| Präposition | in June | Mit Monaten steht meist in. |
| Abkürzung | Jan., Feb., Mar. | Je nach Stil sieht man auch Formen ohne Punkt. |
| Datum | 5 May 2026 / May 5, 2026 | Die Reihenfolge hängt von britischem und amerikanischem Englisch ab. |
Bei den Abkürzungen gibt es leichte Stilunterschiede. In Schulmaterialien steht der Punkt oft dabei, in digitalen Kalendern oder englischen Texten sieht man auch Jan oder Feb ohne Punkt. Bei September sind sowohl Sep. als auch Sept. verbreitet, deshalb sollte man sich nicht an einer einzigen Variante festbeißen.
Beim Datum ist außerdem die Reihenfolge wichtig: Im britischen Englisch steht oft Tag vor Monat, im amerikanischen Englisch Monat vor Tag. Für den deutschen Schulkontext reicht zunächst die sichere Grundregel, dass Monatsnamen großgeschrieben und mit in verwendet werden.
Im Alltag hilft der direkte Vergleich mit den Wochentagen: on Monday, aber in May. Genau dieser Kontrast macht die Regel für viele Kinder leichter greifbar.
Wenn die formalen Regeln sitzen, bleiben meist nur noch ein paar typische Stolperstellen übrig.
Typische Fehler, die sich leicht vermeiden lassen
In der Praxis sehe ich vor allem fünf Fehler: kleingeschriebene Monate, die falsche Präposition, unsichere Kurzformen, ein hektisches Durcheinander der Reihenfolge und das Verwechseln von deutschem und englischem Klang. Das lässt sich fast immer vermeiden, wenn man die Monate nicht nur liest, sondern auch spricht und in Sätzen verwendet.
- Kleinschreibung: Monate werden im Englischen immer großgeschrieben.
- Falsche Präposition: Zu Monaten passt meist in, nicht on.
- Reihenfolgefehler: January steht am Anfang des Jahres, December am Ende.
- Zu seltene Wiederholung: Ein einmal gelesenes Wort sitzt noch nicht wirklich.
- Nur deutsche Aussprache: Wer die Wörter deutsch ausspricht, merkt sich oft die englische Form schlechter.
Ich rate deshalb zu kurzen, regelmäßigen Wiederholungen statt zu langen Lernblöcken. Zehn saubere Minuten über mehrere Tage bringen meist mehr als eine einzige, müde Lerneinheit.
Wenn diese Fehler bekannt sind, wird aus dem Vokabelthema schnell ein alltagstaugliches Sprachwerkzeug. Genau dort setzen gute Übungen an.
So bleiben die Monate im Alltag hängen
Ich halte es für sinnvoll, die Monate immer mit echtem Alltag zu verbinden. Ein Kind merkt sich in April oder in December deutlich leichter, wenn es dabei an Geburtstag, Ferien, Weihnachten oder den eigenen Stundenplan denkt.
- ein Kalender an der Wand mit englischen Monatsnamen
- kurze Fragen im Alltag, etwa „When is your birthday?“
- Wortkarten mit Monat, Zahl und Jahreszeit
- kleine Schreibübungen mit Datumsangaben
- Lied, Rhythmus oder Sprechketten für die Reihenfolge
Besonders wirksam finde ich die Kombination aus sehen, hören und schreiben. Wer January liest, ausspricht und anschließend in einen Satz setzt, verankert das Wort deutlich stabiler als mit bloßem Abschreiben.
Für die Grundschule ist außerdem wichtig, den Stoff in kleine Blöcke zu teilen. January bis March, dann April bis June und so weiter, sind für viele Kinder leichter zu behalten als zwölf Wörter auf einmal.
So entsteht nicht nur ein Lernzettel, sondern ein kleiner Sprachrhythmus, der im Kopf bleibt.
Was beim Lernen der Monatsnamen wirklich hängen bleibt
Die Monatsnamen im Englischen wirken auf den ersten Blick wie ein kleines Thema, sind aber im Schulalltag erstaunlich nützlich. Wer Reihenfolge, Großschreibung, Abkürzungen und den Satzbau zusammen lernt, hat später bei Daten, Kalendern und einfachen Texten deutlich weniger Unsicherheit.
Mein praktischer Rat ist schlicht: lieber regelmäßig kurz üben als einmal viel. Genau so bleiben die englischen Monatsnamen nicht nur als Vokabelliste im Kopf, sondern als Wortschatz, den man wirklich verwenden kann.
Wenn ich den Stoff für Kinder aufbereite, nehme ich am liebsten einen Monatsstreifen, feste Wiederholungszeiten und kurze Sätze mit persönlichen Bezügen. So wird aus einer Vokabelliste ein echter Teil des Sprachgebrauchs.
