Schulprogramm

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Inhalt

Definition Schulprogramm
1. Die Entwicklung der Friedrich-Ebert-Schule
2. Die aktuelle Situation an der Grundschule Friedrich-Ebert-Straße
3. Pädagogische Arbeit
3.1 Unterricht
3.1.1 Organisation des Unterrichts
3.1.1.1 Die Halbtagsklassen
3.1.1.2 Die Ganztagsklassen
3.1.1.3 Die Theaterklasse
3.1.2 Fördermaßnahmen
3.1.3 Unterrichtliche Schwerpunkte
3.1.3.1 Blickpunkt Lesen
3.1.3.2 Gesundheitserziehung
3.1.4 Leistungserhebungen/Umgang mit Vergleichsarbeiten
3.2 Soziales Lernen
3.2.1 Klassenrat - Schülerrat
3.2.2 Lese-und Klassenpaten
3.3 Projekte
3.3.1 Jahresbegleitende Projekte
3.3.1.1 Schulgarten
3.3.1.2 Leseförderung
3.3.2 Projektphasen
3.3.2.1 Fürther Lesefrühling
3.3.2.2 Leseprojekt Märchen
3.3.2.3 Sport
3.3.2.4 Werkstattunterricht
3.3.2.5 Musischer Bereich
4. Schulentwicklung
4.1 Fortbildung/ LehrplanPLUS
4.2 Stufenkonferenzen
4.3 Lehrernachwuchs
5. Kooperation mit weiteren Erziehungspartnern
5.1. Eltern
5.1.1 Klassenelternsprecher
5.1.2 Elternbeirat
5.1.3 Elternexperten
5.2 Offene Ganztagsschule
5.3 Kinderarche
5.4 Horte
5.5 Kindergärten
5.6 Förderverein
6. Schulleben
7. Öffentlichkeitsarbeit

Definition Schulprogramm

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„Ein Schulprogramm ist ein schriftliches Konzept, in dem eine Schule ihr Leitbild konkretisiert und mittel- bis langfristige Schwerpunkte der Qualitätsentwicklung setzt. Die Schule macht darin Aussagen über ihren aktuellen Entwicklungsstand und nutzt das Schulprogramm als Arbeitsgrundlage für ihr pädagogisches Handeln. Das Schulprogramm schafft Transparenz über die Ziele einer Schule. Es wirkt als Orientierungshilfe im Prozess der Schulentwicklung und hat verbindlichen Charakter für die Schulgemeinschaft.“ (Quelle: Schulministerium NRW)
Das vorliegende Schulprogramm der Grundschule Friedrich-Ebert-Straße hat sich aus dem Leitbild entwickelt.

1. Die Entwicklung der Friedrich-Ebert-Schule

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Bereits im Jahr 1891 wurde eine Eingabe an den Stadtrat gerichtet mit der Bitte, in der Westvorstadt ein Volksschulhaus zu errichten. Doch es sollte noch 60 Jahre dauern, bis am 10. Dezember 1951 der erste Bauabschnitt der Friedrich-Ebert-Schule mit 8 Klassenzimmern feierlich eingeweiht wurde.
Grüne Tafeln, bewegliche Tische und Stühle sowie der Pausengang kennzeichneten das „Schmuckkästchen“ der Westvorstadt, das beinahe 600 Volksschüler im Schichtunterricht besuchten.
Doch schon bald darauf herrschte wieder Schulraumnot, so dass mit dem 2. Bauabschnitt begonnen wurde, in den im Januar 1954 weitere 8 Klassen einziehen konnten.
1955 wurde schließlich der 3. Bauabschnitt, die Turnhalle, vollendet.
Im Jahr 2002 wurde die Turnhalle renoviert.
Der Erweiterungsbau für die Ganztagsklassen wurde im Spätherbst 2014 bezogen. Er beherbergt neben einer großzügigen Mensa eine Küche sowie Räume für überwiegend die gebundenen Ganztagsklassen und ein Lehrerzimmer.

2. Die aktuelle Situation an der Grundschule Friedrich-Ebert-Straße

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Im laufenden Schuljahr besuchen knapp 380 Schüler in 16 Klassen die Schule, unterrichtet von 33 Lehrern. Von den 16 Klassen werden vier als gebundene Ganztagsklassen geführt, eine erste Klasse als Theaterklasse. Neben den Klassenlehrern und Lehrern ohne Klassenführung arbeiten Fachlehrer für Werken und Gestalten, Religion, Sport, eine Förderlehrerin sowie drei Lehramtsanwärter für die Schüler; ebenso zur Schulfamilie zählen die Sekretärin, der Hausmeister, das Externe Personal und das Reinigungspersonal.

3. Pädagogische Arbeit

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Gegenseitige Achtung und Wertschätzung sind in einer Schule, in der man sich wohlfühlt, wichtige Voraussetzungen für zufriedenes und erfolgreiches Arbeiten. Um eine bestmögliche Entwicklung der Schüler zu erreichen, ist es unsere Aufgabe, die Kinder in ihren individuellen Lernprozessen zu unterstützen, ihre Basiskompetenzen zu stärken und ihnen eine ganzheitliche Förderung zu bieten.

3.1 Unterricht

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3.1.1 Organisation des Unterrichts

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3.1.1.1 Die Halbtagsklassen

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Gemäß der Vorgaben des Kultusministeriums wird in den Klassen nach dem Klassenlehrerprinzip unterrichtet, d.h. ein Lehrer übernimmt einen Großteil des Unterrichts, ergänzt durch Fachlehrereinsatz sowie eventuelle Fördermaßnahmen.
Die verbindlich festgelegte, verlässliche Halbtagsschule garantiert jedem Kind und damit auch den Erziehungsberechtigten die gesicherte Betreuung am Vormittag.
Der Unterricht ist formal in 45-Minuten-Einheiten eingeteilt, mit Bedacht wird diese starre Festlegung der Lernzeiten häufig aufgebrochen: In den unteren Jahrgangsstufen wird im Rahmen des grundlegenden Unterrichts auf einen ständigen Wechsel von Ruhe- und Bewegungsphasen, also einen Wechsel von Konzentration und Entspannung geachtet. In allen Jahrgangsstufen wird Wert auf offene Unterrichtsformen und starke Rhythmisierung des Unterrichts gelegt, um so den Bedürfnissen der Kinder gemäß ihrer Altersstufe gerecht zu werden. Werkstattunterricht oder projektorientiertes Arbeiten ermöglichen das Lernen in epochalen Einheiten.
Kooperation von Klassen untereinander auf gleicher (Lernschienen) oder unterschiedlicher (Kleine lernen von/mit Großen und umgekehrt) Stufe begünstigen den Unterrichtserfolg.

3.1.1.2 Die Ganztagsklassen


Die meisten der oben genannten Prinzipien gelten auch in den Ganztagsklassen. Im Ganztagsbetrieb stehen jedoch pro Klasse 12 zusätzliche Lehrerstunden zur Verfügung, die verstärkt für Individualisierung und Differenzierung genutzt werden; so unterrichten in mindestens fünf Wochenstunden zwei Lehrer parallel eine Klasse. Auch steht den Ganztagsklassen mehr Zeit für gemeinsame Vorhaben zur Verfügung.
Ergänzt wird die Arbeit in den Ganztagsklassen durch unseren externen Partner, die Kinderarche Fürth. Ein qualifiziertes Team bietet Projekte und Arbeitsgemeinschaften an und begleitet die Kinder auch durch die Mittagszeit.
Die Arbeit im Ganztag setzt eine besonders intensive Zusammenarbeit aller im Unterrichtsbetrieb wirkenden Kräfte voraus.

3.1.1.3 Theaterklasse

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Im Schuljahr 2017/18 wird erstmals an der Schule und in ganz Bayern eine erste Klasse als Theaterklasse geführt. In der Klasse unterrichten Lehrkräfte mit theaterpädagogischer Ausbildung nach ganzheitlichem Unterrichtsprinzip sowie in einer zusätzlichen Schultheaterstunde projektorientiert mit dem Ziel, Körpersprache, Stimme, Ausdruck, Selbstbewusstsein, soziales Lernen und Werteerziehung besonders zu fördern.

3.1.2 Fördermaßnahmen

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Schüler mit Lernschwächen erfahren Förderung innerhalb der eigenen Klasse in Differenzierungsphasen, häufig durch eine zweite Lehrkraft, und zusätzlich in Förderkursen. Hier werden zusätzlich zum Pflichtstundenangebot z.B. Migrantenkinder in der deutschen Sprache gefördert, aber auch andere Schüler mit Förderbedarf nehmen individuelle Angebote wahr.
Die Förderlehrerin der Schule betreut besonders intensiv die unteren Jahrgangsstufen in enger Kooperation mit den Klassenlehrerinnen. Eine weitere Lehrkraft begleitet in einigen Wochenstunden auf verschiedenen Jahrgangsstufen die Arbeit der Klassenlehrer.
Bereits im Vorschulalter besuchen Migrantenkinder in Vorkursen die Schule, um ihre Deutschkenntnisse zu festigen und werden somit für einen optimalen Einstieg in die Grundschule vorbereitet.
Kinder mit besonderer Leistungsfähigkeit oder besonderen Stärken in einzelnen Lernbereichen werden ebenfalls gefördert. Dies geschieht innerhalb des Regelunterrichts durch besondere Lernangebote sowie durch Zusatzförderung: Sie erhalten einen Motivationsschub, indem sie ihr Können unter Gleichgesinnten zum Beispiel in der Mathemeisterschaft oder in sog. Plus-Kursen unter Beweis stellen können.

3.1.3 Unterrichtliche Schwerpunkte

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Die Schulung von Schlüsselkompetenzen ist eine umfassende Aufgabe und Unterrichtsprinzip. Sie beinhaltet zentral den Erwerb von gezielten Informationen, wobei neben Sachkenntnissen auch Strategien zum selbstständigen Wissenserwerb eine große Rolle spielen. Eine übersichtliche Gestaltung von Hefteinträgen, die Fähigkeit, Arbeiten selbstständig zu kontrollieren und zu reflektieren und die Nutzung moderner Medien zur Informationsbeschaffung sind wichtige Elemente in diesem Zusammenhang.
Daneben gilt es elementare Fertigkeiten zu schulen und bestimmte Wertvorstellungen zu vermitteln. Das Ziel ist, die individuelle Persönlichkeit der Kinder im Rahmen einer festgelegten Gemeinschaft zu fördern und zu entwickeln.
Das Kooperieren in leistungsgemischten Partner – und Kleingruppen, die Patenschaften mit Erstklässlern, das Erlernen und Anwenden von Konfliktlösungsmöglichkeiten und der Erwerb von Strategien zur Erledigung von Arbeiten in der Schule und zuhause, um nur eine kleine Auswahl zu benennen, dienen dazu, die eigenständige Handlungsfähigkeit der Kinder tagtäglich zu erweitern.
Im laufenden Schuljahr werden den Schülern die Arbeitsgemeinschaften Fit und Fun, Instrumental, Lernen lernen, Musik und Bewegung, Schulgarten, Schultheater und Sport und Spiel angeboten.
In freien und gebundenen Unterrichtsphasen werden verschiedene Medien (PC/Internet, Zeitung, Lexika, …) sinnvoll, sach- und themenbezogen eingesetzt.

3.1.3.1 Blickpunkt Lesen

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Lesen ist das Medium, um sich selbst Informationen zu beschaffen. Nur wer im Lesen mindestens die mittlere Kompetenzstufe (Bayer. Bildungsstandard) erreicht, ist in der Lage unabhängig und selbstbestimmt sein Leben zu führen.
Lesen ist eine fächerübergreifende Aufgabe und findet in jedem Unterrichtsfach statt.
Wesentliche Bestandteile des Unterrichts sind die Förderung der Lesefertigkeit, die Einführung und Schulung von Lesestrategien, das Lesen von Lektüren, die Nutzung des Zeitungsabonnements „Klasse Kids“ für die 3./4.Klasse (Nürnberger Nachrichten), der Lesefrühling, sowie im aktuellen Schuljahr das Leseprojekt.

3.1.3.2 Gesundheitserziehung

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Ernährung:
Wir legen Wert auf eine gesunde Ernährung und ermuntern die Kinder immer wieder dazu, vollwertige Pausenbrote zu essen. In den einzelnen Klassen finden von Zeit zu Zeit gemeinsame, gesunde Frühstücke statt (z.B. Patenfrühstück).
Alle 1.Klassen nehmen an der Aktion „Bio-Brotbox“ teil. Jedes Kind erhält dabei eine Mehrweg-Plastikbrotbox, die mit gesunden Lebensmitteln gefüllt ist.
In jedem Schuljahr besuchen mehrere Klassen landwirtschaftliche Betriebe, um sich über die Herkunft gesunder Lebensmittel zu informieren. Der Schulzahnarzt informiert zusätzlich in jedem Schuljahr die Schüler über gesunde Ernährung.

Bewegung:
Kinder haben eine natürliche Bewegungsfreude, die wir erhalten und fördern wollen.
Der tägliche Unterricht wird vor allem in den 1. und 2. Klassen, aber auch in den 3. und 4. Klassen durch Bewegungslernspiele rhythmisiert. Im Rahmen des „Voll in Form“-Programms finden an jedem Tag ohne Sportunterricht regelmäßige Bewegungspausen inner- oder außerhalb des Klassenzimmers statt. Eine Vielzahl an kleinen und größeren Spielgeräten haben wir extra dafür angeschafft. Unser Pausenhof bietet mit Seilzirkus, Basketballstation, Torwand, Tischtennisplatte, Kletterwand und vielen Quadratmetern an Hoffläche den Kindern zahlreiche Möglichkeiten, ihrem Bewegungsbedürfnis zu folgen.

3.1.4 Leistungserhebungen/Umgang mit Vergleichsarbeiten

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Jedes Kind kommt mit unterschiedlichen Erfahrungen und variierender Anstrengungsbereitschaft in die Schule. Wir bemühen uns, die individuellen Lernvoraussetzungen der Kinder zu berücksichtigen. Dies kann auch durch teilweise reduzierte Anforderungen körperlichen Beeinträchtigungen erfolgen.
Es ist unser generelles Ziel, die Kinder sukzessive an Anstrengung und Leistung zu gewöhnen.
Dazu gehört auch die Leistungsmessung.
Die Lehrkräfte der einzelnen Jahrgangsstufen legen vereinheitlichte Probenstandards fest: z.B. die Anteile von Reproduktions- (auswendig Gelerntes) und Transferwissen (Übertragung erlernten Wissens auf andere Situationen). Hierbei ist uns eine für Eltern und Schüler transparente Probengestaltung und Notengebung wichtig.
Durchzuführende Orientierungsarbeiten (2. Klasse) und Vergleichsarbeiten VERA (3. Klasse) dienen hierbei ausdrücklich nicht zur Selektion, sondern zur Lernstandsdiagnose.
Im Schuljahr 2017/18 führen die 2. Klassen Lernentwicklungsgespräche durch, die das Zwischenzeugnis ersetzen. Hierbei sprechen die Lehrkräfte im Beisein der Eltern mit dem einzelnen Kind und vereinbaren individuelle Ziele für das weitere Lernen.

3.2 Soziales Lernen

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Neben dem unterrichtlichen Erziehungsauftrag haben wir an der Grundschule Friedrich-Ebert-Straße mehrere auch klassenübergreifende Projekte zum sozialen Lernen ins Leben gerufen:

3.2.1 Klassenrat-Schülerrat

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Im Klassenrat treffen sich die Schüler jeder Klasse wöchentlich, um sich gemeinsam über positive und negative Erlebnisse sowie Wünsche der Klasse zu äußern. In einem strukturierten Ablauf unter klar verteilten Rollen (Präsident, Protokollführer, Regelwächter,…) diskutieren die Kinder und finden eigenständig Lösungen. Der Lehrer nimmt in diesen Treffen eine gleichberechtigte Rolle gegenüber seinen Schülern ein.
In den Jahrgangsstufen 3 bis 4 trifft sich mehrmals im Schuljahr der Schülerrat, bestehend aus den Klassensprechern der einzelnen Klassen, der nach dem Prinzip des Klassenrats gemeinsam Themen erörtert, die alle Kinder der Schule betreffen. Der Schülerrat plante und organisierte bereits mehrfach die Schulgemeinschaft stärkende Vorhaben, z.B. die „Rollerpolizei“ und das Völkerballturnier im vergangenen Schuljahr.

3.2.2 Lese- und Klassenpaten

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Jeder neue Erstklässler unserer Schule wird von einem Kind aus einer höheren Jahrgangsstufe - seinem persönlichen Paten – betreut. Dieser hilft dem Schulneuling sich angstfrei in der neuen Umgebung und in den Pausen zurechtzufinden und sich schnell einzuleben. Mit der Patenklasse werden z.B. gemeinsame Ausflüge geplant und durchgeführt, Klassenfrühstücke organisiert sowie Feste und Feiern abgehalten.
Aus den Klassenpaten haben sich in den letzten Jahren Lesepatenschaften entwickelt. Hier üben ältere Schüler mit ihrem Patenkind gemeinsam das Lesen.

3.3 Projekte

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Zusätzlich zum individuellen Unterricht plant die Schule regelmäßig und langfristig Projekte und setzt diese um:

3.3.1 Jahresbegleitende Projekte

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3.3.1.1 Schulgarten

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Neben einer Arbeitsgemeinschaft kümmern sich Kinder und Erwachsene der gebundenen und offenen Ganztagsschule um den Schulgarten. Die Kinder erleben vom Säen/Pflanzen bis zur Ernteverarbeitung den Weg der Nahrungserzeugung und intensiv die Natur.

3.3.1.2 Leseförderung

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Die Förderung der Lesefertigkeit und des Leseverständnisses sowie der Erwerb und Erhalt von Lesemotivation sind ein zentrales Anliegen unserer Schule. Neben Nutzung zahlreicher externer Angebote hat sich als Ganzjahresthema die Arbeit in Leseschienen bewährt. Auf einer Jahrgangsstufe werden die Schüler ihrer Kompetenzstufe entsprechend in Kleingruppen unterrichtet. Durch enge Zusammenarbeit der Lehrer und die geringe Schülerzahl pro Gruppe kann jeder Einzelne besonders gefördert werden.
Leseförderung geschieht auch in Projektphasen:

3.3.2 Projektphasen

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3.3.2.1 Fürther Lesefrühling

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Seit der Entstehung des Fürther Lesefrühlings im Jahr 2005 wirkt die Grundschule Friedrich-Ebert-Straße aktiv an dessen Vorbereitung mit und kann allen Schülern ermöglichen, in den Genuss einer Autoren-Lesung zu kommen. Dies wirkt sich sehr positiv auf die Lesemotivation aus.

3.3.2.2 Leseprojekt Märchen

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Für den Frühling 2018 ist eine Leseprojektwoche Märchen geplant. Gemäß ihrer Fähigkeiten setzen sich die einzelnen Jahrgangsstufen mit Märchen unter verschiedenen inhaltlichen und formalen Aspekten kreativ auseinander.

3.3.2.3 Sport

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Veranstaltungen auf Klassenstufenebene sowie gemeinsame Sportfeste in und außerhalb der Schule sorgen für Bewegung und fördern Gemeinschaft und Sportgeist. So nimmt die Schule regelmäßig an den Bundesjugendspielen, dem Kids-Marathon und dem Schüler-Triathlon teil. Der Bestand der Sportgeräte wird regelmäßig aktualisiert.

3.3.2.4 Werkstattunterricht

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Beim Werkstattunterricht wird fächerübergreifend an unterschiedlichen Themen gearbeitet. Dabei sammeln und dokumentieren die Schüler ihre Lernergebnisse und präsentieren sie am Ende in geeigneter Form (Forschermappe, Lap-Book, Lernplakat, Referat, …) Als Beispiele seien u.a. genannt: Wasser-Werkstatt, Schokoladen-Werkstatt, Geometrie-Werkstatt, Europa-Werkstatt.

3.3.2.5 Musischer Bereich

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Die Förderung der musischen Bildung geschieht im laufenden Schuljahr durch Ergänzung der Ausstattung mit Musikinstrumenten sowie einer mobilen Musikkiste für jedes Tor. Besonders Interessierte können ihre Neigungen in den Arbeitsgemeinschaften vertiefen. Besondere Veranstaltungen sowie die Teilnahme an den Musischen Wochen und am Aktionstag Musik bieten den Schülern eine Plattform.

4. Schulentwicklung

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Die Grundschule Friedrich-Ebert-Straße entwickelte in den vergangenen Jahren vor allem zwei Schwerpunkte, die auch im laufenden Schuljahr von großer Bedeutung für die Arbeit sind: die Verbesserung der Unterrichtsqualität und das Ganztagsangebot.
Im Frühling 2017 unterzog sich die Schule einer Externen Evaluation, einer bayernweit eingesetzten Form der Qualitätsprüfung.

Damit Schulentwicklung gelingen kann, ergreifen wir verschiedene Maßnahmen:

4.1 Fortbildung / LehrplanPLUS

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Das Kollegium der Ebertschule besucht individuell oder gemeinsam häufig und regelmäßig Fortbildungen des Pädagogischen Seminars und weiterer Anbieter. Die Themen sind neben Kenntniserweiterung zu den Schwerpunkten des Lehrplans auch die Weiterentwicklung der eigenen Lehrerpersönlichkeit. Darüber hinaus wird in pädagogischen Konferenzen und schulhausinternen Lehrerfortbildungen sowie durch gemeinsame Planung von kompetenzorientierten Unterrichtssequenzen die Umsetzung des LehrplanPLUS sichergestellt. Eine besondere Rolle spielt hierbei auch die kollegiale Hospitation.

4.2 Stufenkonferenzen

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Um in allen Klassen einen gleich hohen Qualitätsstandard zu bieten, treffen sich zusätzlich zu allgemeinen Dienstbesprechungen und pädagogischen Konferenzen zu bestimmten Themen die Lehrkräfte in regelmäßigen Abständen zu sogenannten Stufenkonferenzen. Hier werden inhaltliche und organisatorische Fragen zum Unterrichtsstoff besprochen, aber auch Probearbeiten und Benotung abgeglichen, um dem Objektivitätsanspruch über die eigene Klasse hinweg bestmöglich gerecht zu werden.

4.3 Lehrernachwuchs

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In alle geschilderten Prozesse sind die uns anvertrauten Junglehrer einbezogen. An unserer Schule durchlaufen jedes Jahr Studenten Praktika und erleben Lehramtsanwärter ihr Referendariat. Auch Schüler, Studenten und Praktikanten in Erzieherausbildung sind stets willkommen. Sie alle werden von Lehrkräften individuell betreut und erleben intensive Erfahrungen mit dem Lehrberuf.

5. Kooperation mit weiteren Erziehungspartnern

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Unsere Schule als Lern- und Lebensort bedeutet für uns auch die Zusammenarbeit mit weiteren Erziehungspartnern. Die Voraussetzung dafür ist, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und im Gespräch zu bleiben. Neben den Eltern spielt die Kooperation mit den Horten, den Teams der offenen und gebundenen Ganztagsschule sowie den Kindergärten eine entscheidende Rolle bei unserer Arbeit. Kollegen der Förderschule, Schulpsychologen, Beratungslehrer und über das Jugendamt akquirierten Institutionen unterstützen uns in großem Maße.

5.1 Eltern

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Mit den Eltern arbeiten wir im Rahmen einer Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zum Wohle der Kinder offen und vertrauensvoll zusammen. Nur gemeinsam können wir die Kinder bestmöglich fördern und unterstützen.

5.1.1 Klassenelternsprecher

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Der zu Schuljahresbeginn gewählte Klassenelternsprecher und sein Stellvertreter bündeln die Interessen der Eltern gegenüber dem Klassenlehrer und umgekehrt.

5.1.2 Elternbeirat

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Die elterliche Interessenvertretung auf Schulebene ist der Elternbeirat. Er vermittelt zwischen Eltern und Schule und sorgt für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Der Elternbeirat nimmt Anregungen und Wünsche der Eltern oder der Schule auf, vermittelt diese an die jeweils andere Gruppe und setzt sich damit in Sitzungen auseinander. Mitglieder des Elternbeirats informieren an Elternabenden über ihre Arbeit und organisieren Vorhaben, Veranstaltungen und Feste im schulischen Rahmen.

5.1.3 Elternexperten

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Auf Klassenebene bringen sich Eltern in unterschiedlichster Weise freiwillig ein. Als Elternexperten stellen sie beispielsweise ihre berufliche Arbeit vor oder bringen ihr Fachwissen in einem bestimmten Bereich den Kindern nahe. Bei Ausflügen oder Aktionen finden sich engagierte Eltern, die uns sehr willkommen unterstützen. Ehrenamtliche Lesepaten unterstützen die Arbeit der Lehrkräfte und fördern die Lesefreude.

5.2 Offene Ganztagsschule

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Im Schuljahr 2016/17 wurde die bisherige Mittags- und Ganztagsbetreuung in die offene Ganztagsschule umgewandelt. Das für alle verpflichtende Betreuungsangebot in Kurz- (bis 14:00 Uhr) und Langgruppen (bis 16:00 Uhr) ist kostenfrei; für das Mittagessen der Langgruppenkinder fällt ein Kostenbeitrag an. Über die Stadt Fürth kann zusätzlich für den Zeitraum bis 17:00 Uhr (freitags bis 15:00 Uhr) eine kostenpflichtige Anschlussbetreuung gebucht werden.
Die Kinder werden von einem erfahrenen Team bei den Hausaufgaben begleitet sowie in Arbeitsgemeinschaften in ihren Neigungen und Interessen unterstützt.

5.3 Kinderarche

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Die Kinderarche ist seit der Entstehung der gebundenen Ganztagsklassen unser externer Partner, der das schulische Angebot ergänzt. Ein Team aus verschiedenen Mitarbeitern bietet den Ganztagskindern ein reichhaltiges Betreuungsangebot und unterstützt, auch durch die Bereitschaft zur intensiven Zusammenarbeit, die Lehrkräfte. Sozialpädagogen fördern in besonderem Maße das soziale Lernen.
Die Kinderarche bietet seit einigen Jahren für Kinder unserer Schule sowie Nachbarschulen Ferienbetreuung an der Schule an, die die Bedürfnisse der berufstätigen Eltern aufgreift. Ein projektorientiertes, sehr motivierendes Programm bietet den Kindern ganztägig Ferienfreude.

5.4 Horte

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Zwei der Schule angegliederte Horte bieten ca. 80 Kindern eine Betreuung nach Schulschluss und in den Ferien. Die einzelnen Einrichtungen haben sich Schwerpunkte bei der Arbeit mit den jeweiligen Kindern gesetzt. Sie bieten in ihren Gruppen neben der Hausaufgabenbetreuung ein umfassendes Nachmittagsprogramm mit Projekten, naturnaher Arbeit, Spiel, Sport und Ausflügen. Das pädagogische Konzept der Horte beinhaltet auch wesentliche erziehliche und soziale Aspekte.

5.5 Kindergärten

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Mit den Kindergärten aus unserem Schulsprengel besteht seit vielen Jahren eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Bei gemeinsamen Arbeitstreffen und Fortbildungen tauschen wir uns über unsere Arbeit aus; Absprachen hinsichtlich der Vorkurse werden einvernehmlich getroffen. Wir bieten den zukünftigen Erstklässlern in Zusammenarbeit mit den Kindergärten eine umfassende Schnuppermöglichkeit an unserer Schule. Unser gemeinsames Ziel ist, ihnen dadurch den Übergang vom Kindergarten in die Schule zu erleichtern. Zusätzlich lernen zwei spezielle Kooperationslehrkräfte vor Ort die Kinder in ihrer vertrauten Umgebung kennen.

5.6 Förderverein

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Der im März 2008 gegründete Förderverein unserer Schule hat sich zum Ziel gesetzt, die Schule und deren Belange finanziell zu unterstützen. Die Mitglieder des Fördervereins bringen sich mit ihrer Arbeit aktiv in das Schulleben ein und engagieren sich bei der Beschaffung von Lernmaterialien, musischen und sportlichen Geräten sowie mit Beiträgen zur infrastrukturellen Verbesserung.

6. Schulleben

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An unserer Schule findet eine Vielzahl regelmäßig wiederkehrender Feste und Höhepunkte statt.
Jedes Jahr finden sich in unserer Turnhalle alle Schüler zu einer großen Weihnachtsfeier und einer Jahresabschlussfeier zur Würdigung besonderer Leistungen sowie der Verabschiedung der Viertklässler zusammen. Außerdem besuchen wir gemeinsam in der Vorweihnachtszeit die Kirche zu einer Adventsbesinnung. Viele Veranstaltungen werden auch durch Beiträge des Schultheaters und der Musik-AGs bereichert.
Im Juli gibt es immer ein großes Sommerfest mit zahlreichen kulinarischen Köstlichkeiten, gestiftet durch die Eltern, und vielen Mitmachspielen für alle Schüler und ihre Familien.
Daneben veranstalten verschiedene Klassen Nikolausfeiern, Adventsfeiern und Faschingspartys, Ausflüge und Wandertage, Schulübernachtungen und Abschiedsfeiern. Regelmäßig kommen die Kinder einzelner Klassen zu einem gesunden Frühstück zusammen (z.B. Patenfrühstücke).
Eine Vielzahl von Besuchen außerschulischer Lernorte (z.B. Museen, Bauernhof) rundet das pädagogische Angebot ab.

7. Öffentlichkeitsarbeit

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Um schulische Aktivitäten auch außerhalb der Schule bekannt werden zu lassen, stehen wesentliche Informationen bzw. Ereignisse einer möglichst breiten Öffentlichkeit zur Verfügung.
Dazu gehören sowohl Kontakte und Kooperationsmodelle zu außerschulischen Einrichtungen (Kindertagesstätten im Sprengel, AWO- und städtischer Hort) als auch die Darstellung der Schule insgesamt in der Homepage (www.gs-friedrich-ebert.de).
Weiterhin wird die eigene schulische Arbeit an Informationsabenden über Vorkurse oder für zukünftige Erstklasseltern präsentiert. Innerhalb des Hauses informiert die Schulleitung den Elternbeirat und die Klassenelternsprecher ausführlich und regelmäßig über wesentliche Ereignisse in der Schule. Zusätzlich erhalten alle Eltern im Oktober einen ausführlichen Elternbrief und während des Jahres Hinweise über aktuelle Ereignisse. Den Aushängen im Schaukasten vor der Schule kann man ebenfalls Termine und wichtige Informationen entnehmen.
Vielfältige Aktionen aller an der und für die Schule engagiert Tätigen tragen besonders zu einer positiven Außenwirkung der Grundschule Friedrich-Ebert-Straße bei.

Stand: Oktober 2017